Ist Euer Impfschutz ausreichend?

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***Ratgeber***
Impfungen im Erwachsenen-AlterDas Reisefieber hat mich gepackt und als ich so die Einreisebestimmungen und Impfvorschriften nachlas machte ich mich natürlich gleich auf die Suche nach Reisepass und Impfbuch. Meinen Reisepass hatte ich erst im vergangenen Jahr ausstellen lassen, aber ein Blick in mein Impfbuch versetzte mir kurz einen Stich- meine letzte Impfung war vor knapp über 10 Jahren

Als junge Eltern achtet man gerade in den ersten Monaten auf die Grundimmunisierung seines Kindes (ja, es gibt auch Ausnahmen, aber ob das so richtig ist soll jeder für sich entscheiden). Meist gibt es dann 3- oder 6-fach-Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis) Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Kinderlähmung und Hepatitis B sowie Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Einige werden dann im Teenageralter aufgefrischt, jedoch im Erwachsenenalter ganz vergessen.

Welche Impfungen werden Erwachsenen empfohlen?

Als junger Erwachsener blickt man eventuell noch durch veränderte Lebensumstände in den Impfpass- wie z.B. bei Kinderwunsch, neuem Arbeitsplatz oder auch bei einer Reise ins Ausland. Je älter man wird, umso weniger achtet man auf ausreichenden Impfschutz. Dabei sollten vor allem 

  • Diphtherie
  • Wundstarrkrampf (Tetanus)
  • Keuchhusten (Pertussis)

alle 10 Jahre aufgefrischt werden, die praktischerweise als 3-fach Kombinationsimpfung angeboten wird. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt zudem bei Reisen ins Ausland eine 4-fach Kombinationsimpfung, bei der zugleich gegen Polio (Kinderlähmung) geimpft wird. Eine Masern-Impfung sollten zudem alle nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit als einmalige Impfung mit einem Masern-, Mumps-, Röteln-Kombinationsimpfstoff  vornehmen lassen. Naja, und dann gibt es noch die Grippeimpfung, die ich persönlich jedoch ablehne, nachdem ich vor einigen Jahren nach der Impfung in der Klinik lag. Auch von der FSME-Impfung  (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) habe ich bisher Abstand genommen. 

Angst vor Nebenwirkungen
Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin sind die Nebenwirkungen bei allen Impfungen sehr gering. Lokal kann es zu Verhärtungen und Rötungen an und um die Einstichstelle geben und leichtes Fieber, Übelkeit, Brechreiz und Durchfall können auftreten. Diese Nebenwirkungen sind meistens milde und treten oft nur für kurze Zeit auf. Sicher gibt es auch hier – wie bei allem – Ausnahmen.

Fazit:.
Nachdem meine letzte Impfung knapp über 10 Jahre her ist werde ich gleich am Dienstag meinen Arzt aufsuchen. Ich erhielt zuletzt eine 4-fach-Impfung gegen Polio, Diphtherie,  Tetanus und  Pertussis. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als mein Sohn mit knapp 4 Jahren an Keuchhusten erkrankte – das war ganz und gar nicht spassig. Und obwohl man meinen könnte, Kinderlähmung wäre ja in Deutschland ausgestorben, ist die Gefahr nicht gebannt.

Wie sieht es mit Eurem Impfschutz aus? Alles im grünen Bereich oder habt Ihr das kleine gelbe Büchlein schon vergessen.. irgendwo.. in einer Schublade…???  

Chris-Tas-Blog: Lifestyle, Fashion, Beauty & more

6 Comments

    1. Das ist natürlich die beste Art, meiner hat mich wohl vergessen… Ich denke, das liegt daran, dass ich im vergangenen Jahr solang krank war, da wäre eine Impfung sowieso nicht möglich gewesen.
      Ansonsten werden wir schon auch angerufen…

  1. Ein wirklich wichtiges Thema. Ich muss leider gestehen, dass ich oft nur durch ein blödes Ereignis daran erinnert werde. Da ich leider noch keinen wirklich guten Hausarzt gefunden habe, komme ich auch nicht in den Erinnerungsservice Genuss.
    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
    Liebe Grüße
    Susanne

  2. Hallo ChrisTa,
    interessanter Artikel. Ich stimme Dir zu: Was das Thema Impfen betrifft, ist es schwierig allgemeine Aussagen zu treffen, ob es eine Impfung wirklich unbedingt braucht oder nicht. Ich finde es leider auch etwas schwierig einzuschätzen, wem man glauben soll. Auf der einen Seite gibt es die Empfehlung, sich gegen alles mögliche Impfen zu lassen. Dahinter stehen aber oftmals Lobby und wirtschaftliche Interessen. Auf der anderen Seiten lehnen die sogenannten Impfgegner oftmals radikal fast alle Impfungen ab.
    Schlussendlich steht man meiner Meinung nach immer vor dem Problem, dass man ein unbekanntes Risiko (Nebenwirkungen) gegen ein bekanntes Risiko (die jeweilige Erkrankung) abwägen muss.

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