Tabuthema Inkontinenz #demenz #blasenschwäche

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Leben mit Demenz: Verhinderungspflege im Heim

***Ratgeber***
Tabuthema Inkontinenz
Seit einiger Zeit macht mir ein Thema besonders zu schaffen: Inkontinenz. Aber nicht ich selber (zum Glück) sondern bei meiner Schwiegermutter ist diese Problematik in der letzten Zeit erst so richtig aufgetreten. Und je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr wird mir aufgezeigt, das ich damit scheinbar nicht alleine bin.

Aktuell trägt meine demente Schwiegermutter tagsüber eine dieser „Plastikhosen“, die im Notfall kleinere Unfälle überstehen würden. Was mir dabei aber überhaupt nicht gefällt ist die Tatsache, dass man vor allem an heißen Tagen darin sehr schwitzt – vom Preis und dem Müll mal ganz abgesehen. Dabei gibt es Inkontinenzhosen, die aus Baumwolle und Elasthan hergestellt werden und somit bei 60 Grad waschbar sind. Diese wären tagsüber genau richtig, da wir sie auch immer wieder an den Toilettengang erinnern passiert hier nicht soviel. 

Windelhosen mit viel Plastik

Meine Recherchen ergaben, dass in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an einer gestörten Blasenfunktion leiden. Frauen in ihren jungen Jahren sind doppelt so häufig wie Männer davon betroffen. Das liegt zum einen an den anatomischen und andererseits an den hormonellen Unterschieden. Die Ursachen können vielseitig sein: Harnwegsinfektionen und eben auch die Demenz aber auch ein schlapper Beckenboden z.B. durch die Geburt eines Kindes. Das kann das soziale Leben schon sehr einschränken. 

Pack mit Windelhosen

Und natürlich gibt es auch Kinder, die darunter leiden. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als eine Cousine mit uns im Garten zelten durfte und wir nachts durch ein Klingeln geweckt wurden. Sie litt ebenfalls unter Harninkontinenz und wurde durch die Klingel auf den Toilettengang erinnert. Was genau das war, kann ich leider nicht mehr sagen. Heute gibt es ja viele tolle Hilfsmittel, wie z.B. die Vibrationsuhr, die Kinder sogar während des Unterrichts an den Toilettengang erinnern. Und die schicken Designs der Unterwäsche für Jungs und Mädchen lassen nicht vermuten, dass sich darin eine fest eingenähte absorbierende Einlage befindet. Sie sind außerdem antibakteriell (allergiefreundlich), atmungsaktiv,  enthalten keine schädlichen Stoffe und sind mit dem Oeko-Tex zertifiziert.

Ich bin schon froh, dass es solche Produkte auf dem Markt gibt. Zwar sind diese Einmal-Hosen praktisch – aber auch teuer und so gar nicht umweltbewusst.

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