Todestag meiner Oma #Jahrestag #trauer #grabpflege

Was bringt mir das Jahr 2016? #toonwalk #50_geburtstag
Weihnachtsplätzchen - und Kitty-Katze ist auch dabei #weihnachten #christmas

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Erinnerungen an OmaWährend alle in den großen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest stecken, bin ich noch gar nicht in Weihnachtsstimmung. Jeden Tag arbeiten – mit viel Stress – und abends dann noch das übliche.. Kochen, Haushalt, Wäsche und die Hunde wollen ja auch nicht vernachlässigt werden. Leider kann ich gerade zu der hektischen Zeit keinen Urlaub nehmen, um mal wieder durchzuatmen. Und Geschenke habe ich auch noch keine. 

Und dann wollte ich auch noch in die Stadt fahren, um das Grab meiner Oma zu besuchen, die leider zwischen Weihnachten und Silvester 2013 im Alter von fast 102 Jahren von uns ging. Es war nicht einfach für uns, zumal Oma bereits am 2. Weihnachtsfeiertag ins Krankenhaus kam. Unsere Klinik ist zum Glück nur wenige Minuten von hier entfernt so dass ich immer nach der Arbeit schnell bei ihr vorbeisehen konnte. Einerseits waren wir natürlich total traurig, als sie in unserem Beisein dann endlich einschlafen konnte, andererseits lag sie ja vorher schon  Jahre nur noch im Bett und konnte nichts mehr selbständig erledigen. Auch meine Mom, die Oma zig Jahre pflegte, mußte sich nach der Beerdigung erst einmal auf die neuen Umstände einstellen. Schließlich hat die Rundumpflege ihren täglichen Ablauf bestimmt und Urlaub usw. war seit Jahren nicht mehr möglich. 

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Oma hatte zu Lebzeiten schon geäußert, dass sie gerne eingeäschert werden möchte und auf dem Grab ihrer Geschwister beigesetzt werden möchte. Das dieses Grab aber nicht hier im Ort, sondern sich im 50 km entfernten Nürnberg befindet, war das alles nicht so einfach. Wenn man so nah zusammen wohnt und ein geliebter Mensch dann einfach fehlt ist man froh, wenn man jemanden hat, der einem bei dem ganzen Verwaltungsaufwand hilft und die weitere Organisation der Beerdigung professionell übernimmt. So war dann am Tag der Beerdigung alles geregelt: die auserwählte Urne stand bereit, der Grabschmuck trug die gewünschten Schleifen und Omas Lieblingsblumen standen als Streublumen bereit.

Im Nachhinein finde ich es gut, dass es solche Helfer gibt, die einem in solchen Momenten hilfreich zur Seite stehen. Bei all der Trauer um einen geliebten Menschen ist man meist gar nicht selbst in der Lage an alles zu denken. Traueranzeigen schalten oder der ganze Ämtergang und dann auch noch den Blumenschmuck aussuchen? Beinahe undenkbar… Gerade ältere Leute setzen sich schon zu Lebzeiten mit der eigenen Bestattung auseinander und dank sogenannter Bestattungsvorsorge können den Angehörigen vorzeitig schon einige Entscheidungen abgenommen werden. 

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8 Comments

  1. Hallo Christa,

    das war ja ein ganz besonderer Bericht. Hier handelt es sich um ein Thema, über das man nicht gern spricht, aber nachdenken sollte. Wir haben das alles schon sehr lange geregelt, denn in den letzten Momenten ist man ja doch kopflos.

    LG, liebe Christa, und versuche ein klein wenig runter zu fahren.

    Sabine

  2. Ich finde es gut, dass du so offen über das Thema schreibst. Ich habe selbst im Familienkreis die Erfahrung gemacht, dass die Verstorbene schon alles genau organisiert hatte und ihre Beerdigung sogar schon bezahlt war.
    Ich wünsche dir trotzdem ein bisschen Weihnachtsstimmung in der ganzen Hektik.

  3. Hallo Christa,
    mein lieber Opa ist am 01.12.2015 auch von uns gegangen. Das war für mich sehr schwer und das noch kurz vor Weihnachten. Hatten erst diese Woche die Trauerfeier und ich bin immer noch ganz bedrückt und traurig. Allerdings muss man einfach nach vorn schauen und das beste daraus machen, auch wenn es schwer fällt.
    Liebe Grüße und einen schönen 4. Advent.
    Sandra

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