Grüne Auszeit Botanischer Garten Freiburg
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Ein Botanischer Garten hat ja immer soviel zu entdecken, daher verschlug es mich auch in Freiburg hierher. Da ich sehr gerne fotografiere, war dieser Ausflug für mich natürlich besonders schön. Zwischen all den Pflanzen, Blüten und kleinen Details gab es immer wieder neue Motive zu entdecken. Während einer Reha verbringt man viel Zeit mit Anwendungen, Gesprächen und Therapien. Umso wichtiger waren für mich die kleinen Auszeiten zwischendurch.
Einfach einmal rauskommen, etwas anderes sehen und den Kopf frei bekommen. Ein schönes Ziel dafür war der Botanische Garten der Universität Freiburg. Schon beim Betreten merkte ich, wie ruhig und angenehm die Atmosphäre dort war. Obwohl man sich mitten in Freiburg befindet, fühlt es sich an manchen Stellen fast so an, als wäre man weit weg vom Alltag.
Botanischer Garten Freiburg – eine grüne Auszeit
Der Garten ist nicht riesig, aber es gibt trotzdem einiges zu entdecken. Verschiedene Wege führen durch die schön angelegten Bereiche. Überall wachsen unterschiedliche Pflanzen, Sträucher und Bäume. Manche davon kannte ich, bei anderen musste ich erst einmal genauer hinschauen.
Besonders schön fand ich die vielen kleinen Details. Blüten in kräftigen Farben, ungewöhnliche Blattformen, kleine Wege und immer wieder ruhige Ecken. Natürlich habe ich während meines Besuchs viele Bilder gemacht. Gerade in einem Botanischen Garten findet man ständig ein neues Motiv.
Pflanzen aus verschiedenen Regionen
Neben dem Außenbereich gehören auch mehrere Schaugewächshäuser zum Botanischen Garten. Dort bekommt man noch einmal eine ganz andere Pflanzenwelt zu sehen.
Es gibt unter anderem ein Tropenhaus, ein Farnhaus und ein Haus mit Sukkulenten. In den Gewächshäusern herrscht teilweise ein warmes und feuchtes Klima. Die großen Blätter und exotischen Pflanzen sorgen sofort für eine besondere Stimmung.
Manche Pflanzen wirken fast unwirklich, weil sie so ganz anders aussehen als das, was bei uns normalerweise im Garten wächst. Sehr interessant fand ich auch die Kakteen und Sukkulenten. Sie kommen mit wenig Wasser aus und besitzen die unterschiedlichsten Formen. Einige sind klein und unscheinbar, andere fallen sofort durch ihre Größe oder ihre Stacheln auf.
Ich ließ mir bei meinem Rundgang viel Zeit. Es ging mir nicht darum, möglichst schnell alles gesehen zu haben. Ich wollte die Umgebung genießen, Bilder machen und einfach ein wenig abschalten.
Mit offenen Augen durch den Botanischen Garten zu gehen, lohnt sich besonders. Oft sind es nicht nur die großen Pflanzen oder auffälligen Blüten, die in Erinnerung bleiben. Auch kleine Knospen, filigrane Blätter oder die unterschiedlichen Strukturen der Baumrinden können plötzlich interessant wirken, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinschaut.
Einige der alten Bäume hatten für mich fast etwas Magisches. Ihre Äste wirkten teilweise wie kleine Kunstwerke, und je nach Lichteinfall entstand eine ganz besondere Stimmung. Gerade beim Fotografieren merkte ich, wie viel Ruhe von diesen großen Bäumen ausging. Man konnte einfach stehen bleiben, nach oben schauen und für einen Moment alles um sich herum vergessen.
Sehr schön fand ich auch die Bereiche am Wasser. Dort spiegelten sich Pflanzen und Himmel auf der Oberfläche, während immer wieder Libellen vorbeiflogen.
Sie waren schnell, schillernd und gar nicht so einfach zu fotografieren. Trotzdem gehörten gerade diese kleinen Beobachtungen für mich zu den schönsten Momenten des Besuchs.![]()
Der Eintritt ist kostenlos. Dadurch eignet sich der Garten auch gut für einen spontanen Besuch oder eine kleine Pause während eines Tages in Freiburg.![]()
Wer Pflanzen mag, gerne fotografiert oder einfach ein ruhiges Plätzchen sucht, sollte hier einmal vorbeischauen. Besonders schön fand ich, dass es überall kleine Details zu entdecken gab, die den Rundgang abwechslungsreich machten und zum genauen Hinsehen einluden. Für mich war es eine kleine, aber sehr wohltuende Auszeit während meines Reha-Aufenthalts – und dank meiner vielen Bilder bleibt mir der Besuch noch lange in Erinnerung