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2 Comments

  1. Hallo,

    ich musste das einfach mal kommentieren, weil ich über Umwege auf deinen blog gestoßen bin. Ich finde das ein total interessantes Konzept, dass du oft gar nicht Texte postest sondern einfach Bilder. Damit machst Du so ein bisschen dein eigenes Instagram 🙂

    Aktuell scheint dich ja dein auto sehr zu beschäftigen 🙂 Das geht im Herbst ja vielen so, schon allein wegen des mühevollen Reifenwechsels. Ich persönlich bin übrigens ein bisschen neidisch – ist der Ford Fiesta da oben wirklich ein Neuwagen? Kannst du dir sowas wirklich leisten? wow! Ich habe zwar mein Germanistikstudium hinter mir und habe seit zwei Jahren eine schöne Arbeitsstelle in einer Agentur, aber für mein Gehalt wäre nie und nimmer ien Neuwagen drin!

    Geht auch vielen meiner Freund_innen so. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie alle Geisteswissenschaftler sind – die kommen bei Gehaltsvergleichen immer etwas schlechter weg – aber jedenfalls leisten sich die meisten kein eigenes (und vor allem kein Neues!) Auto, weil sie sonst auf zu viel anderes verzichten müssten.

    Übrigens glaube ich nicht ganz, „meiner“ Generation (198X) das Auto „egal“ ist, wie mal die Welt schrieb: http://www.welt.de/wirtschaft/article132632751/Warum-der-jungen-Generation-das-Auto-egal-ist.html
    Aber erst gestern habe ich mich mit einem Kumpel drüber unterhalten und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es heutzutage vielleicht gar nicht so schlimm ist, wenn man kein eigenes Auto hat, jedenfalls wenn man in der STADT wohnt:

    – man schont die umwelt
    – fährt mehr Fahrrad und nutzt mehr die Öffentlichen
    – man hat keine monatlichen Fixkosten
    – man hat keinen Stress mit der Parkplatzssuche 😉

    trotzdem, und deshalb schreibe ich hier ja, beschäftigt es mich ab und an, dass ich mir vielleicht nie werde ein Auto leisten können. Aktuell leihe ich mir eins von meinen Eltern, wenn ich mal eins brauche, und wenn das nicht geht, bin ich inzwischen sehr dankbar dafür, dass es inzwischen Carsharing-Dienste und Autovermietung gibt. Bei uns in Stuttgart sieht man vor allem Cart2Go und Book’n’Drive, aber es gibt immer mehr möglichenkeiten, für recht günstige Preise kurzfristig ein Auto zu bekommen.

    Unter uns gesagt: Ich glaube aber auch, dass das Gendering sogar schon beim Carsharing und der PKW-Vermietung einzug gehalten hat: Oder wie ist es zu erklären, dass es sogar Sportwagenvermieter gibt, wo vor allem so maskuline Flitzer wie Audis, Ford Mustangs und Mercedes mieten kann? In Stuttgart gibt es einen Vermieter namens Diamond Cars, und von dem hat mir mein Freund erzählt, der sich sehr für Hip Hop interessiert. Er hat mal gemeint, er glaubt, dass sich Rapper in Deutschland gerne Autos da ausleihen für ihre Musikvideos. Wenn man sich die Bildsprache da mal anschaut – http://www.dc-rent. de/- dann kann man schon sagen: männlich, oder? 😉 Kantig, schnittig, aerodynamisch auf jeden Fall.

    Dein Ford Fiesta ist mir da aber auch schon lieber – knuddeliger, kompakter, im Spritverbrauch wahrscheinlich geldbeutelfreundlicher.

    Liebe Grüße von Heart_Aache (Brigitte)

    P.S.: Sorry wenn mein Text vlt. etwas unstruktiert wirkt. Schreibe gerade in der U-Bahn (nicht im auto natürlich ;)).

    1. Hallo liebe Heart_Aache,
      es gibt in Autohäusern ja nicht nur Neuwägen – meiner war 2 Jahre alt, als ich ihn kaufte. Bei uns hier in der Kleinstadt gibt es solche Konzepte nicht – wäre auch hier auf dem Lande sicher nicht rentabel genug. Für Großstädte würde ich das auch in Erwägung ziehen.
      LG

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