Meine Hündin Jacky hatte einen Milztumor…

Jacky geht es wieder schlechter
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Unsere Mischlingsdame JackyIn den letzten Tagen habe ich hier weniger geschrieben, was auch seinen Grund hat: Meine Hündin Jacky ist krank und braucht jetzt viel Pflege. Als sie vergangenen Donnerstag schon so abwesend war und kaum laufen mochte, war mein Mann am Freitag mit ihr beim Tierarzt. Jacky ist ja schon über 13 Jahre und wir hatten zunächst ihr Fettgeschwulst an der Seite im Visier.

Unsere Hündin Jacky im Auto

Die Diagnose aber war eine ganz andere: Milztumor. Laut meiner Internet-Recherche bekommen das meist große Hunde wie Schäferhund, Golden Retriever oder auch Doggen. Nun ist Jacky zwar schon kleiner als die genannten Rassen, aber irgendwie fand dieses Ding dann trotzdem zu ihr. Für uns war es keine Frage, dass wir uns zu einer OP entschlossen hatten – im Internet las ich in diversen Foren, dass Hunde, denen ebenfalls ein Milztumor entfernt wurde – teilweise trotz hohen Alters noch 1,5 – 2 Jahre mit den Herrchen verbringen konnten. Da es ihr schon nicht mehr so gut ging, mussten wir sie gleich am Samstag morgen um 8 zu unserem Tierarzt Dr. Pinsenschaum bringen. Er ist immer witzig drauf, macht immer ein Spässchen und muntert einen auf. Und er schimpft mich immer, wenn ich meine Jacky zu sehr bemitleide…

Jacky nach der Enfernung des Milztumors

Dr. Pinsenschaum wollte uns anrufen, wenn er wüßte, was loswäre. Das war dann gegen halb 12 der Fall – wir befürchteten zunächst das Schlimmste, aber er meinte, Jacky würde es soweit ganz gut gehen. Sie müsse noch in der Praxis bleiben, können sie aber gerne besuchen kommen. Da zwischenzeitlich auch Virginia mit ihrer Familie zu Besuch kam, wollte sie natürlich mit um ihre Jacky „im Krankenhaus“ zu besuchen. Pinsi – wie der Arzt von den meisten genannt wird – erklärte uns auch, dass Jacky schon sehr viel Blut und Wasser im Bauchraum hatte und sie daher noch Infusionen bekäme. Nach einem kurzen Gassigang mußten wir auch schon wieder gehen.

Jacky auf dem Weg der Besserung

Die Nacht verbrachte sie dann noch in der Praxis und am Sonntagabend durften wir sie dann endlich abholen. Laufen konnte sie noch nicht so recht und die vielen Treppen in den 1. Stock haben wir sie dann hochgetragen. Sie schläft noch viel, das Fressen schien ihr auch nicht zu schmecken, weshalb mein Mann nun täglich in die Praxis fahren muß, da Jacky Spritzen bekommt.

Heute nun geht es ihr schon viel besser, sie frisst auch schon wieder (am liebsten Katzenfutter) und auch das laufen fällt ihr nicht mehr so schwer. Ich bin mir sicher, dass es ihr bald wieder gutgehen wird.

chris-tas-blog

8 Comments

  1. Ich kann wirklich mitfühlen mit Dir! Irgendwie ist man selbst dann nicht so bei sich, wenn mit dem Vierbeiner was nicht stimmt. Es gibt Menschen, die das dann nicht verstehen können, aber so ein Tierchen ist nun mal ein Familienmitglied und da hofft und bangt man natürlich immer mit. Unser Jamie ist auch sehr anfällig für viele Dinge und musste leider schon oft unter das Messer. Ganz furchtbar war es vor zwei Jahren als er Angefahren wurde und beide Hinterläufe kaputt waren. Erst musste er 5 Tage in der Klinik verbringen und dannach über 6 Wochen nicht laufen. Bei uns im Haus herrschte Ausnahmezustand! Immer musste einer da bleiben, um ihn zu beaufsichtigen. In dieser Zeit war ich nicht einmal Einkaufen – das musste alles mein Mann und mein Vater machen. Also ich kann wirklich mitfühlen und verstehe Dich so gut! Ich wünsche der kleinen Maus alles liebe und gute! Knuddele sie mal ganz fest von mir!
    Liebe Grüsse
    Manu

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