Heiligenfeld Klinik Uffenheim

Heiligenfeld Klinik Psychosomatische Krisenintervention

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KlinikN
ach meiner Reha ging es mir noch immer nicht wirklich gut. Viele Fragen waren offen, und ich wusste oft selbst nicht genau, wie ich mit meiner veränderten Situation umgehen sollte. Deshalb kam ich für zwei Wochen zur Krisenintervention in die psychosomatische Klinik Heiligenfeld in Uffenheim.

Ich wusste vorher nicht genau, was mich dort erwarten würde. Zwei Wochen sind keine besonders lange Zeit, trotzdem waren diese Tage intensiv. Es ging viel um die eigene Situation, um Belastungen, Gefühle und darum, bestimmte Dinge einmal aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Was psychosomatisch wirklich bedeutet
In der Klinik habe ich zum ersten Mal richtig verstanden, was das Wort „psychosomatisch“ eigentlich bedeutet. Vorher konnte ich mit diesem Begriff nicht viel anfangen. Ich dachte dabei vor allem an psychische Probleme und hatte zunächst Sorge, dass meine körperlichen Beschwerden dadurch vielleicht nicht ernst genommen werden.

In den Gesprächen wurde mir erklärt, dass Körper und Seele zusammengehören. Eine körperliche Erkrankung kann die Psyche stark belasten. Gleichzeitig können Sorgen, Ängste und dauernder Stress körperliche Beschwerden verstärken. Das bedeutet aber nicht, dass Beschwerden nur im Kopf entstehen.

Heiligenfeld Klinik Raum

Diese Unterscheidung war für mich sehr wichtig. Meine Beschwerden durch Post COVID sind real. Die Erschöpfung, die geringe Belastbarkeit und die vielen Grenzen im Alltag sind nicht eingebildet. Trotzdem macht es natürlich auch etwas mit einem Menschen, wenn der eigene Körper plötzlich nicht mehr so funktioniert wie früher.

Vor meiner Erkrankung musste ich mir über viele Dinge keine Gedanken machen. Heute muss ich meine Kräfte genau einteilen, Pausen einplanen und immer wieder akzeptieren, dass manches nicht mehr so geht wie früher. Das ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern belastet auch die Seele. In Uffenheim habe ich gelernt, dass man beides betrachten darf: die körperliche Erkrankung und die psychische Belastung, die dadurch entsteht. Das eine schließt das andere nicht aus.

Eine kleine Gruppe mit sechs Personen
Wir waren nur sechs Personen in unserer Gruppe. Das empfand ich als sehr angenehm. In einer größeren Gruppe hätte ich mich wahrscheinlich schwerer getan, offen zu sprechen. In diesem kleinen Kreis war alles persönlicher und ruhiger. Jeder bekam genügend Zeit, über die eigene Situation zu erzählen. Natürlich brauchte es ein wenig Zeit, bis Vertrauen entstand. Niemand spricht sofort über Dinge, die einem wirklich nahegehen. Nach und nach wurden die Gespräche aber offener.

Sandpendel Heiligenfeld Klinik Uffenheim

Jeder von uns hatte andere Probleme und eine andere Geschichte. Trotzdem gab es immer wieder Momente, in denen ich dachte: Dieses Gefühl kenne ich auch. Wir mussten uns nicht gegenseitig Ratschläge geben oder für alles eine Lösung finden. Oft reichte es schon, zuzuhören und zu merken, dass man mit bestimmten Gedanken nicht allein ist. Gerade dieser kleine Kreis hat mir gutgetan. Niemand ging unter, und jeder hatte seinen Platz.

Zwei intensive Wochen
Obwohl der Aufenthalt nur zwei Wochen dauerte, war die Zeit intensiv. Es wurde viel gesprochen, zugehört und nachgedacht. Nicht jeder Tag war leicht. Manche Gespräche haben mich noch lange beschäftigt. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, in der kleinen Gruppe gut aufgehoben zu sein. Es war hilfreich, nicht ständig erklären zu müssen, warum manches schwerfällt. Jeder in der Gruppe hatte seine eigenen Belastungen und wusste, wie es sich anfühlt, wenn das Leben plötzlich aus dem Gleichgewicht gerät.

Spaziergänge aus der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

Die zwei Wochen haben nicht alle Probleme gelöst. Das hatte ich auch nicht erwartet. Aber sie haben mir geholfen, manche Dinge besser einzuordnen. Vor allem habe ich verstanden, dass es in einer psychosomatischen Behandlung nicht darum gehen muss, körperliche Beschwerden infrage zu stellen. Vielmehr geht es auch darum, wie man mit einer Erkrankung und ihren Folgen lebt.

Wunderschön: Uffenheim

Wie gehe ich damit um, wenn mein Körper nicht mehr so belastbar ist? Wie schaffe ich es, meine Grenzen anzunehmen? Und wie kann ich verhindern, mich selbst ständig unter Druck zu setzen?

Diese Fragen beschäftigen mich weiterhin.

Empfehlung für weitere fünf Wochen
Nach dem Abschlussgespräch und der Auswertung meines Befundes wurde mir empfohlen, noch einmal für fünf Wochen in die Klinik zu kommen. Diese Empfehlung hat mich zunächst nachdenklich gemacht. Fünf Wochen sind eine lange Zeit. Ein weiterer Aufenthalt bedeutet wieder, den Alltag zu verlassen und sich intensiv mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig zeigt die Empfehlung aber auch, dass zwei Wochen nur ein erster Schritt sein können.

Manche Belastungen brauchen mehr Zeit. Gerade wenn sich Erschöpfung, Sorgen und Unsicherheit über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben, lassen sie sich nicht innerhalb weniger Tage lösen.

Ob ich noch einmal für sechs Wochen nach Uffenheim gehe, muss ich in Ruhe entscheiden. Wichtig ist mir, dass meine körperlichen Beschwerden durch Post COVID ernst genommen werden. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass auch die seelischen Folgen der Erkrankung Aufmerksamkeit brauchen.

Mein Fazit
Die zwei Wochen in Uffenheim waren kurz, aber wichtig für mich. Ich habe dort besser verstanden, was psychosomatisch bedeutet, und die kleine Gruppe mit sechs Personen hat mir gutgetan.

Nach dem Befund wurde mir empfohlen, noch einmal für sechs Wochen in die Klinik zu kommen. Ob ich das mache, entscheide ich in Ruhe.

Testzusatz 2 

 

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